Ein paar Tage Hamburg – Lieblingsecken

Moin Moin ihr Lieben!

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Die letzte Woche waren ich und mein liebster Mitbewohner ein paar Tage in Hamburg unterwegs. Und es war wirklich schön. Gefahren sind wir per Zug und haben kurzerhand die Fahrräder einfach mit eingepackt. Und ich muss sagen, das war wirklich mit die beste Entscheidung. Wir hatten natürlich auch etwas Glück mit dem Wetter, aber irgendwie war es einfach toll den Hafen, Altona oder auch die Speicherstadt mit dem Rad zu erkunden. Man kam automatisch über Umwege und kleine Gassen an Orte, die sich zu Fuß oder mit der Bahn vermutlich vor einem versteckt hätten.

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Dank der Instagram-Community, die ich vorher nach Tipps für Hamburg gefragt hatte bin ich mit einer vollen Liste an Orten, Geschäften und Straßennamen, die ich entdecken wollte angekommen. Meine liebsten Ecken hab ich jetzt für euch. Sicher alles keine großen Geheimtipps, aber mir haben sie einfach am besten gefallen.🙂

Viel Spaß! Antonia


Hamburg von Unten – St.Pauli-Elbtunnel

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Von den Landungsbrücken aus kommt man über eine Treppe oder wahlweise auch per Aufzug ca. 25 m tief hinab in den alten Elbtunnel. Der Tunnel erstreckt sich über etwas mehr als 420 m und verläuft unter dem Wasser auf die andere Elbseite nach Steinwerder. Gedacht war der Tunnel als Entlastung der Fähren für die Hafenarbeiter, mittlerweile steht er unter Denkmalschutz und ist für alle zugänglich. Eigentlich sind es zwei Röhren, von denen eine aber noch in Sanierung ist. Daher ist in der offenen Röhre Einbahnstraßenverkehr für die Autos und, wie wir dann freundlich auf dem Rückweg darauf hingewiesen wurden, auch für Fahrräder. (Öffnungszeiten: für Fußgänger und Radfahrer durchgehend geöffnet; Eintritt: nix )


Hamburg zwischendrin – Speicherstadt

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Dazu muss man vermutlich nicht viel sagen. Die Speicherstadt ist und bleibt für mich einer Der Orte in Hamburg. Ob einfach nur durch die Gassen schlendern, aufs Wasser schauen oder den Booten bei ihren Fahrten durch die engen Wassergassen zusehen. Nach unserer Tour waren wir durch die raue Prise dann ganz schön durchgefroren und sind kurzerhand ins Meßmer Momentum gestolpert. Dort war es wirklich gemütlich. Jeder von uns hat seine eigene Kanne Tee bestellt und durch die großen Fenster hatte man einen schönen Blick auf den Kai und die Speicherhäuser. Als kleines Extra dürften man sich am Ende auch noch aus dem ganzen Meßmer-Teesortiment drei Teebeutel aussuchen. (Öffnungszeiten Meßmer Momentum: 11-20 Uhr, Am Kaiserkai 10)


Hamburg zu Wasser – Fähre 62 nach Finkenwerder und zurück

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Ein Tipp, den ich über Instagram bekommen habe: Statt einer teuren Hafenrundfahrt einfach auf die Fähre 62 setzten und einmal quer durch den Hafen bis nach Finkenwerder und zurück fahren. Die Idee fand ich wundervoll und das Wetter hat an unserem letzten Tag auch wirklich toll dafür mitgespielt. Wenn ich richtig verstanden habe, kann man die Fähren sogar mit dem U-Bahn-Tagesticket mitnutzen, da wir aber ja mit den Rädern unterwegs waren, haben wir uns ein Ticket gekauft. Dafür ging es dann mit der Fähre von der Landungsbrücke 3 aus für circa 30 Minuten quer durch den Hafen bis nach Finkenwerder. Dort sind wir dann einfach sitzen geblieben und es ging die gleiche Strecke wieder zurück. Die Fähre fährt unter der Woche alle 15 Minuten.

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Hamburg mittendrin – Ottensen, Altona und die Sternschanze

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Wer nicht auf die Hektik der Mönckebergstraße aus ist, sondern lieber auf kleine Geschäfte und liebevolle Cafés, der ist in der Sternschanze super aufgehoben. Genauso in Ottensen und Altona. Dort waren wir vor allem Abends und haben uns mit einer Freundin zu Cocktails verabredet oder waren in den tollen Zeise-Kinos. Und bei Zeit für Brot musste ich auch unbedingt vorbei, nachdem ich die Zimtschnecken schon so oft auf Instagram angeschmachtet habe. Und wenn es nicht die Zimtschnecken waren, dann hab ich mich in Hamburg vor allem von Franzbrötchen ernährt😀. Aber auch sonst laden die drei Stadtteile einfach super zum Schlendern durch die Gassen mit ihren tollen Altbau-Häusern ein!


Hamburg von oben – Sankt Michaelis

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Der Michel gehört zu den Wahrzeichen der Stadt und bietet mit seinem 132,14 m hohem Turm den perfekten Ort für ‚Hamburg von oben‘. Bei passendem Wetter ist die Sicht auf den Hafen, die Alt- und Speicherstadt und die restliche Stadt wirklich toll. Die Aussichtsplattform ist in 106m Höhe und kann zu Fuß (452 Stufen) oder mit einem Aufzug erreicht werden. Hoch ging es für uns mit dem Aufzug, runter dann über die Treppen vorbei an dem Uhrwerk und dem Glockenspiel. Gekostet hat es 5 Euro pro Nase, aber ich fand es sehr lohnenswert.🙂


Hamburg für zu Hause

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Mit dürfte natürlich Kaffee! Einmal aus der Speicherstadt Kaffeerösterei und einmal von Elbgold aus der Sternschanze. Ich bin schon gespannt, muss aber erst noch meine bisherigen Bohnen aufbrauchen.🙂 Und als kleine Erinnerung an Hamburg ist eine Prägemünze mitgekommen. Die Automaten gibt es gerade an den Landungsbrücken zu Hauf, aber auch an anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt sind sie zu finden, zum Beispiel auch auf dem Turm von St. Michaelis.😉

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Kalender 2017 + To-do-Liste – Free Print

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Hallo ihr Lieben!

Es ist soweit! Ich hab mich nach dem Examen voller Tatendrang in das Projekt Kalender 2017 gestürzt!

Herausgekommen ist ein Kalender im Stil, wie ihr ihn von den letzten beiden Jahren schon kennt. Mit viel Platz für Termine, ein bisschen Farbe, in Englisch und im Querformat.

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Weil mir selbst aber letztes Jahr irgendwie auch eine Art Jahresüberblick gefehlt hat, gibt’s die dieses Jahr im gleichen Design dazu. Das ganze Jahr auf einem Blatt quasi.

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Und weil ich so im Tatendrang war, dürfte eine To-do-Liste irgendwie auch nicht fehlen.🙂

Ihr seht schon, ich nutze die Zeit, die mir zwischen dem Examen und dem Beginn des praktischen Jahres bleibt absolut sinnvoll!😀

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Wie immer freue ich mich sehr, wenn ihr Bilder meiner Prints (z.B. bei Instagram) mit #pearodieprints verseht! Und falls ihr Fehler entdeckt (ich hoffe sehr diesmal sind keine dabei), dann informiert mich auch gerne! Merci!

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Da ich letztes Jahr auch einige Male nach den Schriftarten gefragt wurde:

Aber jetzt erst mal viel Spaß mit dem Kalender!

Liebst, Antonia

Calendar 2017 – PDF for Print

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2017 on one page – PDF for Print

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4x To-Do-List – PDF for Print

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Nervenfutter die Dritte: Kokoskuchen mit Zitrone

Hey ihr Lieben!

Ein kurzes Lebenszeichen aus dem Lernalltag heraus, denn es ist passiert: Ich bin dem Trend von Kokosöl erlegen. ( Warum wird hier Kokos eigentlich ständig zu Koks autokorrigiert?!) Und ich muss sagen, seit hier in der Küche oder wahlweise auch im Bad dieses kleine Multitalent steht, habe ich vor allem eines: Hunger auf Kokos! Weil das Öl aber so pur eher nicht unbedingt zum Essen ist, musste ein schneller Kokskuchen her. Hier gibt’s das Rezept dazu (ausreichend für eine Brownie-Form). Habt es schön und lasst es euch gut gehen!

Liebst, Antonia

Kokoskuchen mit Zitrone

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Zutaten:

  • 3 Eiweiß
  • 125 gr Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 gr Kokosflocken
  • 2 EL Zitronensaft
  • Etwas Fett (in meinem Fall Kokosöl) für die Form

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Zubereitung:

  1. Eigelb vom Eiweiß trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen.
  2. Den Puderzucker zum Eischnee sieben und weiter schlagen. Es soll ein richtig dicker, steifer Eischnee entstehen.
  3. Zitronensaft einrühren.
  4. Kokosflocken noch kurz unterrühren/ unterheben bis sich alles verbunden hat.
  5. Die Form mit Kokosöl einfetten, den Teig hineingeben und glatt streichen.
  6. Bei 160°C Umluft (180°C O/U-Hitze) für circa 25-30 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
  7. Abkühlen lassen und fertig.

Nervenfutter die Zweite: Amerikanische Zimtschnecken

Ihr Lieben!

Da ich im Moment sehr viel Zeit mit Lernen für mein Staatsexamen im Oktober verbringe, ist auch eindeutig mal wieder Zeit für eine Runde Nervenfutter! Das letzte mal gab es ja leckere Cookies (für das Rezept hier entlang), dieses Mal ist mein All-Time-Liebling wieder an der Reihe: Zimtschnecken! Bisher habe ich mich immer nur an der schwedischen Variante, den Kanelbollern probiert (auch hierzu gibt es ein Rezept, dafür einfach hier klicken). Diesmal bin ich aber auf ein Rezept für amerikanische Zimtschnecken gestoßen!

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Und weil ich riesengroßer Fan von dem Film ‚Das erstaunliche Leben des Walter Mitty‘ bin, in dem Walter mit Tod von e-Harmony erst mal Zimtschnecken isst und die einfach so unfassbar lecker aussehen, dachte ich: warum eigentlich nicht. Und ich muss sagen, sie sind mindestens genauso lecker wie ihre schwedischen Verwandten! Erst war ich etwas skeptisch wegen dem Pudding, der in den Hefeteig sollte und dem etwas klebrigen Teig, aber bei dem ersten Bissen war all die Sorge schnell vergessen! Zimtschnecken machen eben einfach glücklich! Hier also das Rezept für euch! Mir haben sie am Besten warm geschmeckt (zur Not also einfach nochmal kurz in die Mikrowelle/ den Ofen stellen), aber abgekühlt sind sie auch sehr lecker!🙂

Amerikanische Zimtschnecken (circa 12 Stück)

SONY DSCZutaten für den Teig:

  • 1 Päckchen Vanille- oder Sahne-Puddingpulver
  • 250 ml Milch
  • 50 ml Wasser
  • 4 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 60 gr  Butter
  • 2 kleine Eier (M) oder 1 großes Ei (L)
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 400 gr Mehl
  • 1/2 TL Salz

Für die Zimtfüllung:

  • 80 gr flüssige Butter
  • 120 gr brauner Zucker
  • 1  gehäufter TL Zimt

Für die Cremeglasur:

  • 125 gr Puderzucker
  • 125 gr Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 50 gr weiche Butter

Zubereitung

(Nicht erschrecken, ich beschreibe euch nur möglichst gut, wie man die Schnecken rollt, deshalb die vielen Schritte🙂 )

  1. Die Milch in einen Topf geben und zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit das Puddingpulver mit dem Wasser verrühren und in die kochende Milch einrühren. So entsteht ein etwas dickerer Pudding.
  2. In diesen Pudding gebt ihr jetzt die Butter, den Zucker und den Vanillezucker und rührt diese gut unter.
  3. Jetzt die Eier hinzugeben und auch gut unterrühren.
  4. Wenn die Masse etwa handwarm ist (also vielleicht müsst ihr etwas warten) die Trockenhefe einrühren.
  5. Die Masse jetzt in eine etwas größere Rührschüssel umfüllen, Mehl und Salz hinzugeben und mit den Knethacken des Rührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. Am Ende habt ihr einen klebrigen Hefeteig und das soll genau so sein.
  6. Lasst den Teig abgedeckt an einem warmen Ort circa 1 bis 2 Stunden gehen, sodass sich sein Volumen deutlich vergrößert hat.
  7. Den Teig halbieren, auf eine wirklich gut bemehlte Arbeitsplatte geben und gleich auch noch von allen Seiten gut mit Mehl einstäuben. Er ist wirklich klebrig und bleibt sonst überall hängen.
  8. Mit dem Nudelholz ausrollen, sodass ihr am Ende ein großes, etwa 0,5-1 cm dickes Rechteck habt.
  9. Den Teig mit der flüssigen Butter bestreichen. Zucker und Zimt vermischen und ebenfalls gleichmäßig auf der Teigplatte verteilen.
  10. Den Teig von der langen Seite her aufrollen, sodass ihr am Ende eine lange Teigrolle habt.
  11. Entweder ihr nehmt eine Backform (für einen „Zimtschneckenkuchen“) oder ein Backblech (für einzelne Zimtschnecken). Die Backform einfach einfetten, das Backblech mit Backpapier auslegen.
  12. Von eurer Teigrolle schneidet ihr jetzt circa 5-6 cm lange Stücke ab und setzt diese mit der Schnittkante nach oben in eure Form/ auf das Blech. Dabei etwas Platz bis zur nächsten Schnecke lassen, denn die Schnecken gehen auf.
  13. Das gleiche mit der zweiten Teighälfte wiederholen.
  14. Zugedeckt nochmal für ca. 30 Minuten gehen lassen.
  15. Bei 200°C O/U-Hitze (180°C Umluft) für circa 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen.
  16. Die Zutaten für die Glasur miteinander verrühren und auf die noch warmen Zimtschnecken geben.

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Lasst es euch schmecken!

Liebst, Antonia.

Shop-Vorstellung ‚Unter Pinien‘- Lieblingsdinge

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Selekkt. und Unter Pinien entstanden.

Hallo ihr Lieben!

Erinnert ihr euch noch an meinen ‚Hello-Baby‘-Artikel? Mittlerweile sind hier dann gleich zwei kleine Mädchen in meine Welt gehüpft! Zum einen meine Nichte und dann noch ein kleines Geschwisterchen bei guten Freunden. Grund genug mir Gedanke über ein schönes Geschenk zur Taufe zu machen! ‚Einfach‘ dachte ich. Bis mir meine Entscheidungsneurose mal wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.

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Auf meiner Suche habe ich dann gefühlt das halbe Internet durchstöbert (Prokrastination lässt grüßen) und bin neben anderen Shops auch bei Selekkt. gelandet! Und am Ende bei der lieben Annika von Unter Pinien! Als ich auf ihre Website gehuscht bin, da hatte sie mich schon: Pünktchen, Schwarz-Weiß-Muster und Mint? Bonjour und Hallo! Ich bleib dann mal hier!🙂

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Neben vielen vielen schönen Taschen, Rucksäcken und wunderschönen Karten (zum Beispiel die oben auf dem Bild) hab ich mich auf Anhieb in die Traumhaus-Spieluhr verliebt! Die hatte nämlich alles, was ich gesucht habe! Hübsch, möglichst nicht aus Plastik, was für längere Zeit, absolut nicht 0815 und eine Entscheidungsneurosen-Stimme, die plötzlich keinen Mucks mehr machte. ^^

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Hinter dem Label ‚Unter Pinien‘ und all den hübschen Designs steckt die liebe Annika Kelm und in einem kleinen Interview hat sie mir ein paar Fragen zu ihrer Arbeit und ihrem Label ‚Unter Pinien‘ beantwortet:

Liebe Annika, vielleicht kannst du dich und dein Label ‚Unter Pinien‘ kurz vorstellen:
Ich bin Annika Kelm aus Düsseldorf, Designerin und Gründerin des Labels „Unter Pinien“. Unter diesem Namen gestalte ich Muster, fertige Illustrationen an und denke mir Produkte aus. Meine Motive entwerfe ich von Hand, bearbeite sie am Computer, bringe sie dann wieder in die Wirklichkeit und drucke sie auf Papier, Stoff oder Holz.
Dabei entstehen außergewöhnliche Textilien, Papierprodukte und schöne Wohnaccessoires für euch und euer Zuhause, zum verschenken oder selber behalten. Meine charakteristischen Stoffe werden in Deutschland gedruckt und nach eigenem Schnitt persönlich von mir zu Designerrucksäcken, -Mäppchen, und -Kissen verarbeitet. Mit meinen charmanten Illustrationen veredele ich auch Grußkarten und selbst gefertigte hölzerne Spieluhren und Wandbilder.

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Foto von ‚Unter Pinien‘

Gibt es eine Geschichte zu dem Namen ‚Unter Pinien‘?
Einmal im Jahr gönne ich mir eine große Auszeit in der ich das Freiheitsgefühl beim Wellenreiten genieße und das einfache Campingleben zelebriere. Unter den Pinien Südfrankreichs finde ich meine Inspiration. Dort sammle ich Sonnenstrahlen für das ganze Jahr, sowie eine gute Brise frischen Wind.

Wo bzw. wie findest du Inspiration für deine Produkte und Stoff-Designs?
Inspiration finde ich vor allem im Urlaub unter Pinien. Aber auch Zuhause in Düsseldorf, ob in der Straßenbahn, beim Gemüsehändler, während einer Fahrradtour am Rhein, in meinem Gemeinschafts-Atelier oder beim Rumalbern und Basteln mit meinem siebenjährigen Neffen. Ich gehe mit offenen Augen durch mein Leben und lasse mich von alltäglichen Dingen und den Menschen, die mich umgeben, inspirieren.

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Foto von ‚Unter Pinien‘

Wie kann man sich die Entstehung eines Produktes bei dir vorstellen? Was macht dir dabei am meisten Spaß?
Oft sind es flüchtige Ideen, die mir in den Sinn kommen und mich dann nicht mehr loslassen. Diese werden erst einmal in einem meiner zahlreichen Skizzenbücher festgehalten. Oft vergeht dann etwas Zeit. Und wenn mir die Idee immer wieder durch den Kopf geht, versuche ich diese zu konkretisieren. Dann wird so lange entworfen, gezeichnet, genäht, gefeilt und geschliffen bis ich zufrieden bin.

Das Zusammenspiel von Materialien, die Wahl der richtigen Formen und Farben, wo werden Ziernähte gesetzt oder Lederriemen verwendet, welche Lasur benötigt mein Holzobjekt, wie finde ich den Mittelweg zwischen Wunschvorstellung, Funktionalität und Umsetzbarkeit? Diese Fragen machen es spannend und sie ziehen mich in ihren Bann.
Die Mischung zwischen Handarbeit und Kopfarbeit ist für mich genau die richtige. Spontane Ideen und Überraschungsmomente kreuzen dabei so manchen Plan.
Der Entstehungsprozess eines neuen Produktes macht einfach Spaß. Etwas mit den eigenen Händen aus dem Nichts zu erschaffen ist sehr erfüllend und für mich der schönste Teil meiner täglichen Arbeit.

Mit welchen Materialien arbeitest du am liebsten?
Ich arbeite am liebsten mit natürlichen Materialien wie Baumwolle oder Holz. Soweit es für mich möglich ist, greife ich auf wiederverwertete Rohstoffe zurück. Meine Jutebeutel sind aus recycelter Bio-Baumwolle und Plastikflaschen gefertigt und meine Klappkarten sind natürlich auf Recycling-Papier gedruckt.
Wenn es ums Mustermachen geht, arbeite ich gerne mit selbstgebastelten Stempeln aus Moosgummi, schneide mir Formen aus Papier, oder kleckse und male mit dicker schwarzer Farbe. Die Ergebnisse lasse ich dann in meine digitale Arbeit mit einfließen.

Wenn du ein ‚Herzstück‘ deiner Arbeiten nennen müsstest, was wäre das und warum?
Das Herzstück meiner Arbeiten ist die Illustration. Meine Muster und Grafiken ziehen sich durch die komplette UNTER PINIEN Produktpalette.

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Foto von ‚Unter Pinien‘

Hast du ein persönliches Lieblingsprodukt deines Labels?
Ich mag natürlich alle meine Produkte. Viele sind in Zusammenarbeit mit meinen Vater (mein Fachmann für Holzarbeiten) oder auch mit meiner lieben Schwester Lisa (Profi im Schnitte konstruieren) entstanden.
Zum Beispiel das „Traumhaus“ habe ich mit meinem Papa zusammen entwickelt. Ich hatte die Idee und er die Maschinen. Also legten wir los und probierten lange, bis wir zu dem Ergebnis gekommen sind mit dem wir beide zufrieden waren.
Durch diese Zusammenarbeit gibt es einige Produkte die für mich ganz besondere Stücke und auch Zeitzeugen für bestimmte Lebensabschnitte und kreative Phasen in meinem Leben sind.

Vielen Dank für das Interview und den tollen E-Mail-Kontakt!

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Und jetzt hab ich noch eine kleine Frage an euch! Was verschenkt ihr denn so zur Geburt oder zur Taufe? Ich freu mich auf eure Ideen!

Liebst, Antonia.

Vielen Dank für die tolle Kooperation!

Scheinfrei!

Ihr Lieben!

Der Titel verrät es: wir sind seit ein paar Stunden endlich Scheinfrei!

Und das ist einfach nur unfassbar gut! Niemals hätte ich, als ich kurz vor meinem ersten Testat in Anatomie heulend auf der Bettkante meiner 1-Zimmer-Wohnung saß gedacht, dass ich es bis dahin schaffe. Mitten in einer Stadt, die mir noch so fremd war. Weit weg von meiner Heimat, wo meine lieben Menschen waren. Überfordert von all den neuen Dingen, die innerhalb von so kurzer Zeit auf mich einprasselten. Geschockt davon, wie einfach meine Kommilitonen scheinbar mit der Situation umzugehen schienen. Ich hätte am liebsten jedes Mal, wenn ich den Turm von Lehrbüchern vor mir auf dem Schreibtisch liegen sah, das Fenster weit aufgerissen und sie in einem Schwung auf die Straße geschmissen. Und überhaupt mit dem Lernen anzufangen war unvorstellbar, die Menge des Stoffes erschlug mich und ließ einen kleinen, regungslosen Haufen Elend zurück.

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Wie unfassbar dankbar ich meiner Familie zu dieser Zeit war, könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Sie waren da, ob am Telefon um mein schluchzendes Selbst zu beruhigen, mit täglichen Postkarten oder mit Besuchen. Und in meinem Kopf ist vor allem eine Aussage hängen geblieben:

‚Klar, du stehst gerade vor einem riesigen Gebirge und die Spitze ist unfassbar weit weg. Aber es verlangt ja auch niemand von dir, innerhalb von einem Tag das Gipfelkreuz zu erklimmen. Schritt für Schritt. Mit Pausen. Mit Rückschlägen, aber auch mit grandioser Aussicht. Und am Ende eben den letzten Schritten. Aber nicht jetzt. Jetzt ist deine Aufgabe einfach nur: Losgehen.‘

Und das habe ich dann gemacht. Mit Hilfe! Mit neuen Freunden. Mit Menschen, denen ich mein Herz ausschütten konnte und die genau das Gleiche durchmachten. Jeder auf seine Art. Manche dieser Freunde sind geblieben. Manche nicht. Aber keinen von ihnen würde ich missen wollen in dieser verrückten Zeit.

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Mein trauriges Ich aus den ersten Studienwochen hätte nie soweit gedacht. Es hätte nicht geglaubt, dass ich jemanden finde, dem ich mein Herz schenken möchte! Bei dem ich mich selbst in den schlimmsten Zeiten Zuhause fühle. Aber auch das ist passiert und ich bin Dir dafür unfassbar dankbar!

Und jetzt? Jetzt sind wir tatsächlich kurz vor der Spitze. Alle Klausuren sind geschrieben und die letzten Meter mit dem Examen stehen uns noch bevor. Und ja, ihr lest richtig! UNS! Denn ich werden den letzten Aufstieg auf keinen Fall alleine machen, sondern zusammen mit großartigen Menschen! (Lisa, Inga, Johanna, Johannes, Pascal, Martin, Max, ihr dürft euch jetzt übrigens explizit angesprochen fühlen!🙂 )

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Und  ich möchte Danke sagen! Für all die leeren Flaschen Wein und lauen Sommernächte auf den verschiedensten Balkonen oder in den gemütlichsten Küchen. Für Chai-Tee, Milchreis, Brokkoli, Zwei-Komponenten-Essen, Maultaschen und Kekse. Für Zimtschnecken. Für die beste Kinoaufführung im leersten Kinosaal. Für die Sonnenauf- und Untergänge. Für Betonhocker, gebatikte Kleider, bemalte Haut und lange Gespräche. Für Tänze durch die Nacht oder einfach nur rumsitzen, der Musik zuhören und zusammen warten. Für’s Wecken wenn ich mal wieder beim Lernen eingeschlafen bin. Für Vorher und Nachher-Fotos. Für all die Kaffeepausen, wenn sie dringend nötig waren. Für gute Laune und verrückte Fakten. Für das Superhelden-Team. Für Wanderungen und Fahrten in die Heimat. Für das Gefühl eines zweiten Zuhauses. Für Tage am Meer. Für Zeugnisse, wie sie nur von Freunden kommen können. Für Tränen voll Trauer, Freude und Verzweiflung.  Für Glitzer wenn die Welt mal wieder grau war. Für so unendlich viele Dinge! Für eine (Studien-)Zeit, die ich mir nicht ohne euch vorstellen will und kann. Und ich hoffe, dass von all dem noch eine Menge folgt!

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Do Epic Shit. Genau das haben wir gemacht! Auf uns!

Liebst, Antonia!

Nervenfutter: Cookies! – Rezept

Hallo ihr Lieben!

Ich melde mich aus den Tiefen der Lernflut meiner letzten Klausuremphase (jaja..10 Stück sind doch kein Problem… und Arbeits-/Sozialmedizin wollte ich mir schon immer mal richtig zu Gemüte führen…nicht. Aber das ist ein anderes Thema) und hab schnell ein Rezept für? Genau Cookies!

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Und ich habe das Gefühl, endlich ‚DAS‘ Rezept gefunden zu haben (oder einfach nur Glück gehabt beim Backen). Auf jeden Fall waren sie weich, nicht ‚zu‘ süß, nussig, schokoladig, einfach rund um perfekt, so wie ich sie mag. Absolutes Nervenfutter, dass bei Themen wie Qualitätssicherung, Efficiency, Berufskrankheiten, Versicherungskram und Co. genau richtig war. Und für das Lerncamp sowieso. Jetzt aber zum Rezept! Gereicht hat es bei mir für 12 große (wirklich große) Cookies.

Walnuss-Schokoladen-Cookies

Zutaten:

  • 125 gr. weiche Butter
  • 100 gr. weißer Zucker
  • 75 gr. brauner Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 TL Salz
  • 2 Eier (Größe M)
  • 200 gr. Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 gr Schokoladentropfen
  • 150 gr. gehackte Walnüsse (oder andere Nüsse), evtl. ein paar ganze Walnuss-Hälften zum Verzieren

Und so einfach gehts:

  1. Butter, Zucker, Salz und Vanillezucker kurz cremig rühren (Die  Butter sollte wirklich weich sein, dann geht das ganz schnell).
  2. Eier dazugeben.
  3. Mehl mit Backpulver mischen und zu der Masse geben.
  4. Schokolade und Nüsse zum Teig geben.
  5. Mit einem Esslöffel einen sehr vollen Löffel von der Masse nehmen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Ich habe auf ein normales Backblech 6 Cookieteighaufen mit viel Abstand voneinander gesetzt. Der Teig zerläuft beim Backen noch und reicht für 2 Bleche.🙂
  6. Bei 150 °C Umluft auf der mittleren Schiene für 10-12 Minuten backen. So lange, bis die Ränder leicht braun sind, dann sind sie (zumindest für mich) perfekt und in der Mitte noch weich.
  7. Die Cookies auf einem Kuchengitter noch auskühlen lassen, dann werden sie etwas fester. Direkt aus dem Ofen sind sie noch sehr weich.

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In einer Dose halten sie sich bestimmt auch ein paar Tage. Haben wir aber nicht ausprobiert…😀

Liebst, Pearodie

Alles Gute zum Alltag! – Stundenplan Free Print

Ihr Lieben!

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Zur Zeit ist es etwas ruhiger hier auf dem Blog, die Klausurenphase hat für mich schon angefangen und ich stecke mal wieder mitten drin zwischen Lernen, Zeit für Freunde finden und dem üblichen Alltagskram, der eben auch erledigt werden will. Alles in allem mal mehr und mal weniger hektisch und mit den großen und kleinen Erfolgen. Aber immerhin, die Sommer-To-Do-Liste (Eis essen, bis zum Morgengrauen wach bleiben und den Sonnenaufgang sehen, eine Menge Wassermelone essen, im Freibad sonnen, etc.) ist schon mit vielen kleinen Hacken versehen.🙂 Ein bisschen Zeit für die schönen Dinge im Leben bleibt also trotzdem.

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Und da ich vor der letzten Klausur auch etwas Zeit hatte, in der ich mich einfach nicht mehr zum Lernen begeistern konnte, habe ich mich einer eurere Ideen (die ihr mir auf Snapchat und Instagram verraten habt)für ein Printable gewidmet. Geworden ist es ein Stundenplan, passend zu dem Pünktchendesign meines Jahreskalenders, der euch hoffentlich gefällt.

Dass die Idee an sich nicht neu ist, und warum ich da nicht viel eher drauf gekommen bin hat einen relativ einfachen Grund: Ich habe in meinem Studium einfach keinen Stundenplan (im klassischen Sinne) gebraucht. Bei uns sieht (zumindest seit der Klinik, in der Vorklinik war das etwas anders) einfach jede Woche anders aus, was die Pflicht-Termine angeht.  Ich hätte für jede Woche einen eigenen Stundenplan benötigt, und das war mir persönlich einfach etwas zu viel Aufwand. Daher trage ich meine Termine am liebsten immer einfach gleich in meinen geliebten Moleskine-Kalender ein.

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Die Zeiten von 6-21 Uhr sind bewusst gewählt, da ich weiß, dass es durchaus einige Studiengänge gibt, die schon wirklich früh ihre ersten Termine haben. Ich hoffe so finden alle eure Module und Seminare Platz und möglichst viele von euch können den Plan für sich nutzen!

Viel Gerede, kurzer Sinn: Viel Spaß mit dem Kalender und ‚Alles Gute zum Alltag!‘ #pearodieprints

‚Alles Gute zum Alltag‘ – Stundenplan free PDF for Print

Stundenplan Kopie

Liebst, Antonia!

Plant Box – Free Print

Hey ihr Lieben!

Der Plakatwettbewerb des Human Empire Shops, bei dem ich vor einiger Zeit mitgemacht habe ist nun schon seit längerem vorbei und ich habe leider keinen der Gewinnerplätze ergattert. Trotzdem hat es eine Menge Spaß gemacht und ich danke euch von Herzen, wenn ihr für mich abgestimmt habt!🙂blog

Damit mein Vorschlag jetzt aber nicht in einer virtuellen Schublade auf meinem Computer verstaubt, dachte ich mir, ich teile ihn als Free Print mit euch! Viel Spaß damit! Den Link zum PDF (Ausgelegt auf DinA3, DinA4 sollte also auch kein Problem sein) findet ihr unter dem Bild!

Plant Box

Plant Box – Free Print

Inspiration dafür habe ich übrigens bei der lieben Hanna von Mintundmeer gefunden, schaut mal bei ihr vorbei! Ist wirklich schön da!

So und jetzt ein schönes Wochenende!

Liebst, Pearodie.

Sonnenkitzel – Lieblingsdinge

Hey ihr Lieben!

Spürt ihr es auch? Die Sonne kämpft sich durch und so langsam sieht es nicht mehr nur im Kalender nach Sommer aus, sondern man kann ihn schon richtig spüren! Also weg mit den dicken Jacken und den Pullovern und raus mit den Sommerklamotten! Denn schließlich wollen wir etwas gegen die Kellerbräune tun und uns von der Sonne die Haut kitzeln lassen, oder? Ich habe euch deshalb mal meine Lieblingsdinge für die warme Zeit rausgesucht. Mit Streifen & Mustern, ein wenig Farbe, aber auf jeden Fall mit Wohlfühlfaktor. Nur das obligatorische Eis fehlt, das müsst ihr euch dazu denken!🙂

Sonnenkitzel Kopie

1 Rucksack – Fjällräven |  2 Streifen Top – Oh Yeah! | 3 Gemustertes Top – Only | 4 Kaktus T-Shirt – Armedangels | 5 Streifen T-Shirt Gelb – LTB | 6 Kette – Nicenicenice | 7 Flechtgürtel – Pieces | 8 Jeans-Shorts – Topshop | 9 Rock – H&M | 10 Sonnenbrille – Kerbholz | 11 Kleid – Armedangels | 12 Umhängetasche – Toms | 13 Birkenstock Sandalen | 14 Canvas-Schuhe – Toms | 15 Nagellack ‚Cocktail Bling‘ – Essie

Liebst, Pearodie