No. 04

Eure Aufmerksamkeitsspanne ist sehr kurz. Danke dafür. Hat meinen Tag erhellt. Wirklich.

Mit Straßenmusik kann man richtig Geld verdienen. Zumindest wenn ich dem Deutschlandfunk Glauben schenken kann, der hier gerade nebenher läuft, während ich mit leichtem Widerwillen diesen Blog-Eintrag verfasse. Ich würde das Projekt ‚Pearodie‘ grade gerne in den Erdboden stampfen und mich nicht mehr damit beschäftigen. Eine Aufgabe weniger. Und trotzdem schreibe ich grade wieder was. Dödöm. Tschüss Selbstschutz. Auf Wiedersehen Vernunft. War schön euch kennen gelernt zu haben, aber das mit der Selbstzerstörung ist irgendwie doch eher mein Ding. Birne?

Also… Es war im Prinzip ein wenig Kulturwoche. Nachdem wir den Horror ‚Chemie-Praktikum‘ überstanden haben. Kommt aber ja jede Woche wieder. Das ist wie ‚Nachtkrapp‘ – ein schlechter Film der einfach nicht besser wird. Vor allem nicht, wenn man plötzlich am linken Ohr, ganz nah, eine Stimme hört, die sagt: ‚Ja also Mädchen haben eben doch einfach eine schönere Schrift. Das sieht man doch. ‘  Und man dreht den Kopf und eine Hand breit vom eigenen Gesicht ist das Gesicht des Dozenten und … ja, fühlt sich wie im falschen Film und denkt sich: ‚Was zur Hölle?! Wie ist der da hingekommen?! ‘. Klar, natürlich möchte ich mich über meine Handschrift unterhalten, während mir eigentlich die Knie schlottern, da ich vielleicht zum Chemie-Testat darf. Da bin ich dann auch gelandet. Bestanden. 1/3 Check. Netterweise sind wir dann auch eher in die Freiheit des Wochenendes entlassen worden als gedacht und konnten uns auf einen Poetry Slam vom Allerfeinsten freuen. Der Slam gehört in eine Dose für schlechte Zeiten. Am Ende haben dann auch irgendwie alle gewonnen, da keine wirklich eindeutige Entscheidung per Applaus gefällt werden konnte, wer denn jetzt am lautesten beklatscht wurde. Ein schönes Ergebnis für diesen wundervollen Slam. Samstag hieß es dann: Drei  Groschen für die Oper. Brecht hat uns mit diesem Stück den Abend erhellt und die Dreigroschenoper lies so einige Menschen so haltlos aus der Reihe tanzen, dass der Rest in die Lachanfälle einfiel. Mit dem Rest ist Lisa gemeint. Haalloo?

Heute hieß es dann doch mal ein Thema für Psychologie zu finden. Sterben und Trauer. Hab mich mal ein bisschen eingelesen und das hat durchaus Potential richtig interessant zu werden. Klingt makaber, ist es aber hoffentlich nicht.

Aber um zu einer viel schöneren Erkenntnis dieser Woche zu kommen (Achtung Gedankensprung): Es gibt das 80-20-Prinzip nicht nur in unserer Phantasie, sondern es gibt dazu sogar eine wissenschaftliche Arbeit. Nennt sich Pareto-Prinzip (von Vilfredo Pareto) und (ich zitiere Wikipedia)  besagt, dass 80 % der Ergebnisse in 20 % der Gesamtzeit eines Projekts erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse benötigen 80 % der Gesamtzeit und verursachen die meiste Arbeit. Soviel also dazu. Wir sind nicht verrückt. Wir sind weise.

Dank einer wundervollen wiederkehrenden Erkältung mit Rotznase werde ich meine Schnupfenspray-Abhängigkeit wohl weiter ausbauen. Und sollte ich andere Alternativen brauchen bin ich dank Besuch am Wochenende nun auch wieder perfekt mit Kaffee, Schokolade, Tee und… Ingwerwurzeln ausgestattet. Der Winter kann kommen. Aber Sommer wäre mir lieber.

Dann ist da noch die Sache mit den Birnbäumen. Man kann nicht nur einen pflanzen. Man braucht zwei, da Birnbäume keine Selbstbefruchter sind. Wundervoller Zufall. Birnen gehören übrigens laut Wikipedia (ich zitiere schon wieder) zu der Pflanzengattung Pyrinae, in der Familie der Rosaceae (Fachwörter?) . Und die Früchte sind meist – man mag es kaum glauben – birnenförmig… . Wikipedia ist genauso kreativ wie die Anatomieatlanten. Richtig gut.

Nächste Woche werden wir uns neben der Uni der ultimativen, phänomenalen, unvergleichbaren, großartigen … Quiste stellen. In der Hoffnung diesmal nicht den letzten Platz, sondern den Vorletzten zu ergattern. Wir tasten uns langsam vor. Below Average!

Zeit-Online-Quiz vom 21.Oktober 2012: 3/8 (Inga: 1 – Ich:0)

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4 Gedanken zu “No. 04

  1. Follower No. 001 schreibt:

    Wirklich großartig, eine tolle Zusammenfassung einer bewegenden Woche.

    Gute Besserung der rezidivierenden Schniefnase.

  2. Lisbeth schreibt:

    QUISTE! Team below average – check. zielvorgabe vorletzter platz. müsste klappen. wenn schon jemand mit marinen mammarien um die ecke kommt – da ist was zu holen!

    • Follower No. 001 schreibt:

      Eine kleine Verbesserung scheint mir angebracht, da es sonst vllt. zu Verwechslungen kommen kann.

      Tatsächlich heißt es marine Mamm–>l<–ia, (Sorry Tobi!) oder einfache Meeressäuger.

      Unihemisphärischer (Sorry Tobi!) Schlaf findet sich auch bei einigen Vogelarten. 🙂

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