No. 14 (by Follower No.001)

Kaum etwas scheint im Moment rarer gesät zu sein als Zeit. Ehrlichgesagt weiß ich nicht wie die letzten 5 Tage schon vergangen sein können. War nicht grade noch Sonntag? Anscheinend nicht…

Immerhin haben wir diese Woche wieder wichtige Sachen fürs Leben gelernt. Montag zum Beispiel haben eine echt nette HiWi und ich in Bilderbuchmanier die Aminosäuren in der Hälfte der Zeit durcheinander chromatografiert. Aber erst, Zitat HiWi: „Nachdem der Chef weg ist!“

Dann hat uns Henning noch erklärt das unsere Finger nur an die milchige Seite der Küvette gehören. Irgendwie sind aber dann doch diverse Fingerabdrücke auf der klaren Seite gewesen, was zu recht witzigen Werten geführt hat, naja… immerhin waren die Farben der Analyselösung schön.

Am Dienstag haben wir dann bis Einbruch der Dunkelheit die Besonderheiten neurohistologischer Präparate studieren, passend dazu der Beitrag (Mikrana).

Mittwoch Morgen durften wir uns dann den größeren Sachen unseres Gehirns stellen. Während Dr. D’Hanis mit uns das Tal der Ahnungslosen auf der Suche nach Gyri & Sulci durchkreuzte, konnten x und ich des Öfteren dem Prometheus die richtige Lösung entreißen. Woraufhin jemand zur Freude aller feststellte, dass das ja nun wirklich auch kein Wunder wäre, ich hätte schließlich den Prometheus geschrieben.

Hmm… dachte ich… was soll ich machen… die Vernerdung ist halt progressiv.

Irgendwann sollte das Seminar dann auch mal zu Ende gehen nur ganz zu meinem Leidwesen eine viertel Stunde zu spät. Denn ich wurde in der Stadt erwartet um meinen, bis dahin noch, hoffentlich neuen Vermieter davon zu überzeugen das ich seine Wohnung nicht in Schutt und Asche legen will.

Nach einem Monolog über das Leben, das Universum und den ganzen Rest verlauteten seine Schlussworte dann: „Ach ja, wir schicken Ihnen dann den Mietvertrag.“ Großartig!!! Ich bin jetzt fast Lisbeths Nachbar.

Beim Versuch mir das Umziehemobil der KSG vorzumerken, traf ich virtuell auf eine doch recht zerstörte Pearodie. Nach getaner Uniarbeit saß sie noch mit ihren Gemeindemitgliedern zusammen um den weiteren Ablaufplan zur Erlangung der Weltherrschaft auszuklügeln.

Leider bestand wohl Uneinigkeit bezüglich des Takatucka-Landes weshalb sich die Diskusionen im Kreis drehten. Immerhin hatte sie währenddessen Zeit mit mir das alte Thema der Gallopierfähigkeiten des gemeinen Igels zu erörtern.

Wir konnten uns dann darauf einigen, dass dieses spezielle Verhalten dieser Zeitgenossen sicherlich einer sehr komplizierten Signalkaskade zu Grunde liegt. Bei der schließlich eine nicht näher bekannte Igelkinase die caudale Untereinheit des Igels aktiviert, oder so…

Ach ja, ein Igel besteht aus 42.000.000 verschiedenen Untereinheiten und misst zwischen 1.000.000.000 und 2.000.000.000 Å wohlgemerkt in der Länge.

Der Donnerstag wurde dann von einer revolutionären Erfindung von Lukas S. erhellt. Nachdem wir 5min gerätselt hatten wie man den Cholesterinspiegel eines Menschen misst, hatte Lukas die Lösung… klar warum sind wir da nicht gleich drauf gekommen… das Zauberwort heißt Elektrophorese.

Einfach die Leute in ein Becken voller Agarosegel werfen und den Strom anschalten und wer am weitesten kommt hat gewonnen.

Heute durfte ich mich dann noch den wohlwollenden Fragen von Dr. Appenrodt stellen, in einem echt beängstigend kleinen Büro.

Mal sehen was das Wochenende noch bringt, WG Feier  gegenüber Café Amsterdam vllt. oder doch nur die Untiefen des Löffler, wer weiß…

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3 Gedanken zu “No. 14 (by Follower No.001)

  1. Lisbeth schreibt:

    jetzt, wo ich weiß, wie das hier gemauschelt wird mit den blogeinträgen, ist pearodie (der blog, nicht die person) vor meinen zukünftigen Lisbethimpression nicht mehr sicher! 😉

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