No. 21

Ein Rückblick auf mehr als 366 Tage vergangene Zeit

Was wir in den letzten Monaten und Wochen so erlebt haben, lässt sich eigentlich eher schlecht in Worte fassen oder damit beschreiben, da einfach zu verrückte und wundervolle Momente dabei waren, als dass diese überhaupt irgendwie mit einem geschriebenen Text greifbar wären. Es ging auf und ab. Wir hatten Freiheiten und wir waren gebeutelt und kaputt von all der Arbeit die sich über uns ergossen hat. Wir hatten Gründe zu feiern und zu weinen. Hat beides auch irgendwie immer gut getan. Wir haben Käse gegessen. Flüssig und fest. Wir haben Kaffee getrunken. In Massen. Wir haben Traditionen begangen und vielleicht auch begründet, indem wir Kürbisse geschnitzt, Suppen gekocht, Filme geschaut, Plätzchen gebacken, Häuser gebaut, Kartoffeln frittiert, Fußball bejubelt, Schmetterlinge gesucht, Fahrrad gefahren, Eis gegessen, Dosen zertreten, Kraken gehäkelt, Rugby und Frisbee gespielt, Sushi gerollt, Holland besucht, Milchreis gekocht, Wein getrunken und vor allem Leben miteinander geteilt haben. Und das sind nur einige kurze Ausflüge in Momente des vergangenen Jahres. Wir haben viel gelernt, wurden in manche Kräuterkunde eingeweiht und hatten irgendwie immer eine Menge Spaß. Betten wurden zu Heizöfen umfunktioniert, Ordnungen durcheinander gebracht, Phobien wieder aus der Tiefe des Gedächtnisses an die Oberfläche gezerrt, Weingläser zerstört, der Hassel bemalt, befahren, bespielt und besetzt, Musik bejubelt und beweint, und es ging schneller vorbei als wir alle dachten. Schokolade und Pilze wurden verspeist. Wir sind ins Meer gesprungen. Wir haben das getan, wonach uns der Kopf stand. Wir haben Fotos gemacht und zumindest kleine Augenblicke des letzten Jahres damit für eine Weile fest gehalten. Damit wir uns daran zurückerinnern können, was für ein Leben wir gelebt haben. Wo wir waren, was wir getan haben und mit wem wir das Jahr verbracht haben. Damit wir mit einem lächelnden und mit einem weinenden Auge zurückschauen können. Und mit Vorfreude auf das blicken, was wir hoffentlich in den nächsten zwölf Monaten zusammen erleben dürfen.

Also Freunde. Ich erhebe heute das Glas auf ein wundervolles Jahr. Auf ein Vergangenes und Zukünftiges. Auf Dinos, Glitzer, Elmo, Inuitkinder, Birnen, Käse, Liebes-Backup, Sonne, Regen, Musik und guten Kaffee. Auf alles und nichts. Auf uns.

4 Gedanken zu “No. 21

  1. Follower No. 001 schreibt:

    Da fällt mir doch glatt nix mehr zu ein…

    Auf die Birne und das hoffentlich nicht mehr allzulang hypothetische Café dazu. 🙂

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