Ein paar Tage Hamburg – Lieblingsecken

Moin Moin ihr Lieben!

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Die letzte Woche waren ich und mein liebster Mitbewohner ein paar Tage in Hamburg unterwegs. Und es war wirklich schön. Gefahren sind wir per Zug und haben kurzerhand die Fahrräder einfach mit eingepackt. Und ich muss sagen, das war wirklich mit die beste Entscheidung. Wir hatten natürlich auch etwas Glück mit dem Wetter, aber irgendwie war es einfach toll den Hafen, Altona oder auch die Speicherstadt mit dem Rad zu erkunden. Man kam automatisch über Umwege und kleine Gassen an Orte, die sich zu Fuß oder mit der Bahn vermutlich vor einem versteckt hätten.

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Dank der Instagram-Community, die ich vorher nach Tipps für Hamburg gefragt hatte bin ich mit einer vollen Liste an Orten, Geschäften und Straßennamen, die ich entdecken wollte angekommen. Meine liebsten Ecken hab ich jetzt für euch. Sicher alles keine großen Geheimtipps, aber mir haben sie einfach am besten gefallen. 🙂

Viel Spaß! Antonia


Hamburg von Unten – St.Pauli-Elbtunnel

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Von den Landungsbrücken aus kommt man über eine Treppe oder wahlweise auch per Aufzug ca. 25 m tief hinab in den alten Elbtunnel. Der Tunnel erstreckt sich über etwas mehr als 420 m und verläuft unter dem Wasser auf die andere Elbseite nach Steinwerder. Gedacht war der Tunnel als Entlastung der Fähren für die Hafenarbeiter, mittlerweile steht er unter Denkmalschutz und ist für alle zugänglich. Eigentlich sind es zwei Röhren, von denen eine aber noch in Sanierung ist. Daher ist in der offenen Röhre Einbahnstraßenverkehr für die Autos und, wie wir dann freundlich auf dem Rückweg darauf hingewiesen wurden, auch für Fahrräder. (Öffnungszeiten: für Fußgänger und Radfahrer durchgehend geöffnet; Eintritt: nix )


Hamburg zwischendrin – Speicherstadt

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Dazu muss man vermutlich nicht viel sagen. Die Speicherstadt ist und bleibt für mich einer Der Orte in Hamburg. Ob einfach nur durch die Gassen schlendern, aufs Wasser schauen oder den Booten bei ihren Fahrten durch die engen Wassergassen zusehen. Nach unserer Tour waren wir durch die raue Prise dann ganz schön durchgefroren und sind kurzerhand ins Meßmer Momentum gestolpert. Dort war es wirklich gemütlich. Jeder von uns hat seine eigene Kanne Tee bestellt und durch die großen Fenster hatte man einen schönen Blick auf den Kai und die Speicherhäuser. Als kleines Extra dürften man sich am Ende auch noch aus dem ganzen Meßmer-Teesortiment drei Teebeutel aussuchen. (Öffnungszeiten Meßmer Momentum: 11-20 Uhr, Am Kaiserkai 10)


Hamburg zu Wasser – Fähre 62 nach Finkenwerder und zurück

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Ein Tipp, den ich über Instagram bekommen habe: Statt einer teuren Hafenrundfahrt einfach auf die Fähre 62 setzten und einmal quer durch den Hafen bis nach Finkenwerder und zurück fahren. Die Idee fand ich wundervoll und das Wetter hat an unserem letzten Tag auch wirklich toll dafür mitgespielt. Wenn ich richtig verstanden habe, kann man die Fähren sogar mit dem U-Bahn-Tagesticket mitnutzen, da wir aber ja mit den Rädern unterwegs waren, haben wir uns ein Ticket gekauft. Dafür ging es dann mit der Fähre von der Landungsbrücke 3 aus für circa 30 Minuten quer durch den Hafen bis nach Finkenwerder. Dort sind wir dann einfach sitzen geblieben und es ging die gleiche Strecke wieder zurück. Die Fähre fährt unter der Woche alle 15 Minuten.

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Hamburg mittendrin – Ottensen, Altona und die Sternschanze

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Wer nicht auf die Hektik der Mönckebergstraße aus ist, sondern lieber auf kleine Geschäfte und liebevolle Cafés, der ist in der Sternschanze super aufgehoben. Genauso in Ottensen und Altona. Dort waren wir vor allem Abends und haben uns mit einer Freundin zu Cocktails verabredet oder waren in den tollen Zeise-Kinos. Und bei Zeit für Brot musste ich auch unbedingt vorbei, nachdem ich die Zimtschnecken schon so oft auf Instagram angeschmachtet habe. Und wenn es nicht die Zimtschnecken waren, dann hab ich mich in Hamburg vor allem von Franzbrötchen ernährt :D. Aber auch sonst laden die drei Stadtteile einfach super zum Schlendern durch die Gassen mit ihren tollen Altbau-Häusern ein!


Hamburg von oben – Sankt Michaelis

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Der Michel gehört zu den Wahrzeichen der Stadt und bietet mit seinem 132,14 m hohem Turm den perfekten Ort für ‚Hamburg von oben‘. Bei passendem Wetter ist die Sicht auf den Hafen, die Alt- und Speicherstadt und die restliche Stadt wirklich toll. Die Aussichtsplattform ist in 106m Höhe und kann zu Fuß (452 Stufen) oder mit einem Aufzug erreicht werden. Hoch ging es für uns mit dem Aufzug, runter dann über die Treppen vorbei an dem Uhrwerk und dem Glockenspiel. Gekostet hat es 5 Euro pro Nase, aber ich fand es sehr lohnenswert. 🙂


Hamburg für zu Hause

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Mit dürfte natürlich Kaffee! Einmal aus der Speicherstadt Kaffeerösterei und einmal von Elbgold aus der Sternschanze. Ich bin schon gespannt, muss aber erst noch meine bisherigen Bohnen aufbrauchen. 🙂 Und als kleine Erinnerung an Hamburg ist eine Prägemünze mitgekommen. Die Automaten gibt es gerade an den Landungsbrücken zu Hauf, aber auch an anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt sind sie zu finden, zum Beispiel auch auf dem Turm von St. Michaelis. 😉

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2 Gedanken zu “Ein paar Tage Hamburg – Lieblingsecken

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