Nervenfutter die Zweite: Amerikanische Zimtschnecken

Ihr Lieben!

Da ich im Moment sehr viel Zeit mit Lernen für mein Staatsexamen im Oktober verbringe, ist auch eindeutig mal wieder Zeit für eine Runde Nervenfutter! Das letzte mal gab es ja leckere Cookies (für das Rezept hier entlang), dieses Mal ist mein All-Time-Liebling wieder an der Reihe: Zimtschnecken! Bisher habe ich mich immer nur an der schwedischen Variante, den Kanelbollern probiert (auch hierzu gibt es ein Rezept, dafür einfach hier klicken). Diesmal bin ich aber auf ein Rezept für amerikanische Zimtschnecken gestoßen!

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Und weil ich riesengroßer Fan von dem Film ‚Das erstaunliche Leben des Walter Mitty‘ bin, in dem Walter mit Tod von e-Harmony erst mal Zimtschnecken isst und die einfach so unfassbar lecker aussehen, dachte ich: warum eigentlich nicht. Und ich muss sagen, sie sind mindestens genauso lecker wie ihre schwedischen Verwandten! Erst war ich etwas skeptisch wegen dem Pudding, der in den Hefeteig sollte und dem etwas klebrigen Teig, aber bei dem ersten Bissen war all die Sorge schnell vergessen! Zimtschnecken machen eben einfach glücklich! Hier also das Rezept für euch! Mir haben sie am Besten warm geschmeckt (zur Not also einfach nochmal kurz in die Mikrowelle/ den Ofen stellen), aber abgekühlt sind sie auch sehr lecker! 🙂

Amerikanische Zimtschnecken (circa 12 Stück)

SONY DSCZutaten für den Teig:

  • 1 Päckchen Vanille- oder Sahne-Puddingpulver
  • 250 ml Milch
  • 50 ml Wasser
  • 4 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 60 gr  Butter
  • 2 kleine Eier (M) oder 1 großes Ei (L)
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 400 gr Mehl
  • 1/2 TL Salz

Für die Zimtfüllung:

  • 80 gr flüssige Butter
  • 120 gr brauner Zucker
  • 1  gehäufter TL Zimt

Für die Cremeglasur:

  • 125 gr Puderzucker
  • 125 gr Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 50 gr weiche Butter

Zubereitung

(Nicht erschrecken, ich beschreibe euch nur möglichst gut, wie man die Schnecken rollt, deshalb die vielen Schritte 🙂 )

  1. Die Milch in einen Topf geben und zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit das Puddingpulver mit dem Wasser verrühren und in die kochende Milch einrühren. So entsteht ein etwas dickerer Pudding.
  2. In diesen Pudding gebt ihr jetzt die Butter, den Zucker und den Vanillezucker und rührt diese gut unter.
  3. Jetzt die Eier hinzugeben und auch gut unterrühren.
  4. Wenn die Masse etwa handwarm ist (also vielleicht müsst ihr etwas warten) die Trockenhefe einrühren.
  5. Die Masse jetzt in eine etwas größere Rührschüssel umfüllen, Mehl und Salz hinzugeben und mit den Knethacken des Rührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. Am Ende habt ihr einen klebrigen Hefeteig und das soll genau so sein.
  6. Lasst den Teig abgedeckt an einem warmen Ort circa 1 bis 2 Stunden gehen, sodass sich sein Volumen deutlich vergrößert hat.
  7. Den Teig halbieren, auf eine wirklich gut bemehlte Arbeitsplatte geben und gleich auch noch von allen Seiten gut mit Mehl einstäuben. Er ist wirklich klebrig und bleibt sonst überall hängen.
  8. Mit dem Nudelholz ausrollen, sodass ihr am Ende ein großes, etwa 0,5-1 cm dickes Rechteck habt.
  9. Den Teig mit der flüssigen Butter bestreichen. Zucker und Zimt vermischen und ebenfalls gleichmäßig auf der Teigplatte verteilen.
  10. Den Teig von der langen Seite her aufrollen, sodass ihr am Ende eine lange Teigrolle habt.
  11. Entweder ihr nehmt eine Backform (für einen „Zimtschneckenkuchen“) oder ein Backblech (für einzelne Zimtschnecken). Die Backform einfach einfetten, das Backblech mit Backpapier auslegen.
  12. Von eurer Teigrolle schneidet ihr jetzt circa 5-6 cm lange Stücke ab und setzt diese mit der Schnittkante nach oben in eure Form/ auf das Blech. Dabei etwas Platz bis zur nächsten Schnecke lassen, denn die Schnecken gehen auf.
  13. Das gleiche mit der zweiten Teighälfte wiederholen.
  14. Zugedeckt nochmal für ca. 30 Minuten gehen lassen.
  15. Bei 200°C O/U-Hitze (180°C Umluft) für circa 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen.
  16. Die Zutaten für die Glasur miteinander verrühren und auf die noch warmen Zimtschnecken geben.

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Lasst es euch schmecken!

Liebst, Antonia.

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Gefüllte Schokorolle – Rezept

Hallo ihr Lieben,

Selten ist mir beim Backen in letzter Zeit so viel schief gelaufen. Aber das mit dem improvisieren hat ja auch noch nie geschadet und ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen. Denn nachdem die Sahne eher wie Butter aussah und das Schlagcreme-Pulver, dass ich anscheinend schon seeeehr lange hatte, nicht mehr haltbar war musste für die Füllung dieser leckeren Schokorolle eine Alternative her. Also hier (m)ein Rezept für eine etwas improvisierte gefüllte Schokorolle mit Heidelbeeren. 🙂

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Hefezopf mit dreierlei Füllung

Hallo ihr Lieben!

Ich melde mich aus der Versenkung zurück! Die Klausurenphase ist  vorbei, das letzte Praktikum dauert nicht mehr lange, die Semesterferienerkältung scheint überwunden und die Beine hochlegen konnte ich auch etwas.Und schon geht es mit großen Schritten auf Ostern zu. Das wird jedes Jahr irgendwie auch immer früher, oder habe nur ich das Gefühl?

Als großer Fan von Hefegebäck überhaupt und vor allem von Zimtschnecken und Mohnschnecken darf zu Ostern natürlich der klassische Osterzopf nicht fehlen! Diesmal aber mit dreierlei Füllung! Wem das zu aufwendig ist, der lässt sie einfach weg. Das Hefeteigrezept ist auch super für die klassische Variante! Für die Füllungen habe ich mich für Zimt, Marmelade und Mohn entschieden, ich kann mir aber auch viele andere Varianten vorstellen: z.B. Nüsse, Rosinen, Schokoladen-Creme, u.v.m. . Da kann man sich auch gut mit den Resten aus der Küche austoben! Aber jetzt zum Rezept:

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Hefezopf mit dreierlei Füllung

Zutaten für den Hefeteig:

  • 400 gr. Mehl
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 200 ml lauwarme Milch
  • 1 Ei
  • 75 gr. Zucker
  • 75 gr. weiche Butter
  • 1/2 TL Salz

Zutaten für die Füllungen:

  • 50 gr. Zucker
  • 40 gr. flüssige Butter
  • 1 EL Zimt
  • 1/2 Glas Marmelade nach Wahl (ich habe mich für Lemon Curd entschieden)
  • 1 Päckchen Mohnfix

Außerdem noch:

  • 1 Eigelb
  • 2 EL Hagelzucker
  • 100 gr. Puderzucker
  • Saft einer halben Zitrone

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Zubereitung Hefeteig

  1. Als erstes wird natürlich der Hefeteig gemacht. Dafür Mehl, Zucker, Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die Hefe in der warmen Milch auflösen. Eine Mulde in das Mehl-Zucker-Gemisch drücken und die Hefemilch hineingeben. Das Ei dazu und die Butter in Flöckchen auf dem Mehl-Zucker-Rand verteilen.
  2. Mit den Knethacken von der Mitte aus zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Wenn alle Zutaten gut vermischt sind, den Teig noch 3-5 Minuten weiterkneten! Wenn ihr das Gefühl habt, der Teig ist noch zu klebrig, einfach noch etwas Mehl dazugeben. Am Ende sollte wirklich eine schöne geschmeidige Teigkugel entstanden sein, die nicht mehr am Rand klebt und schön glänzt.
  3. Mit etwas Mehl bestäuben und mit einem Geschirrtuch abgedeckt an einem warmen Ort für circa 1h gehen lassen.
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Zubereitung Hefezopf

  1. Wenn sich das Teigvolumen mindestens verdoppelt hat kann es weiter gehen. Teilt den Teig in 3 gleich große Stücke.
  2. Die Teiglinge nacheinander auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Der ausgerollte Teig sollte doppelt so lang wie breit sein, damit ihr am Ende einen schönen Zopfstrang habt!
  3. Nach dem Ausrollen mit der jeweiligen Füllung bestreichen. Für den Zimtstrang die flüssige Butter erst verstreichen und anschließend mit der Zimt-Zucker-Mischung bestreuen.
  4. Von der langen Seite her aufrollen. Wenn ihr das mit allen drei Teigstücken gemacht habt solltet ihr also drei lange Stränge mit unterschiedlicher Füllung vor euch liegen haben. 🙂
  5. Die Stränge nebeneinander legen und an einem Ende zusammendrücken. Anschließend wie einen Zopf flechten und am Ende nochmal die Enden zusammendrücken.
  6. Jetzt könnt ihr den Hefezopf vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzten.
  7. Zum Schluss noch mit Eigelb bestreichen und Hagelzucker darüber streuen.
  8. Bei 200 °C O/U-Hitze in der mittleren Backofenschiene für ca. 45 Minuten backen. Nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken, damit der Zopf nicht zu braun wird.
  9. In der Zwischenzeit die Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft mischen. Den Zopf nach dem Backen direkt damit bestreichen und auskühlen lassen.
  10. Mit lieben Menschen genießen

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Liebst, Pearodie!

Wenn dir das Leben Zitronen gibt…

.. mach Zitronenkuchen daraus!

Hallo ihr Lieben!

Heute ein liebstes Rezept für einen Kuchen, den ich schon als Kind geliebt habe. Und weil Kindheitserinnerungen während der Lernphase eben einfach gut tun, musste er mal wieder gebacken werden! Das Rezept ist für ein normales Blech, auf dem Bild ist aber nur ein kleines, dafür das Rezept einfach halbieren. 🙂

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Zitronenkuchen

Zutaten

  • 350 gr. Margarine
  • 350 gr. Zucker
  • 350 gr. Mehl
  • 6 Eier
  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone
  • Saft der Zitrone
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Wenn ihr es findet: 1 Päckchen Zitronenzucker (wenn nicht, ist auch nicht schlimm)
  • 1 Prise Salz
  • Für den Guss: 200 gr. Puderzucker + etwas Zitronensaft (oder Wasser) + Lebensmittelfarbe (optional), Streußel, …

Zubereitung

  1. Margarine mit Zucker, Zitronensaft, Zitronenabrieb, Vanillezucker, Salz (& Zitronenzucker) schaumig aufschlagen.
  2. Eier einzeln dazugeben und einrühren.
  3. Mehl mit Backpulver mischen und zum Teig geben.
  4. Backblech einfetten oder mit Backpapier auslegen und den Teig darauf gleichmäßig verteilen.
  5. Kuchen bei 150-160°C O/U-Hitze für circa 30 Minuten backen. Einfach mal die Stäbchenprobe machen um zu sehen, ob er fertig ist.
  6. Den Kuchen abkühlen lassen und anschließend mit Zuckerguss verzieren.
  7. Schmecken lassen und in die Kindheit zurück erinnern. 🙂

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Liebst, Pearodie.

Dreifache Schokoladen-Muffins

Ihr Lieben!

Heute hab ich ein Rezept für mega leckere Schokoladen-Muffins! Der Anlass, zu dem ich sie gebacken habe, war eine Hochzeit auf der sehr viele Kinder waren, deshalb sind es auf den Fotos Minimuffins mit bunter Dekoration. Aber man kann sie natürlich auch in einer ganz normalen Muffinform backen. 🙂

Dreifache Schokoladen-Muffins

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Zutaten für circa 12 Stück:

  • 80 gr. Zartbitterschokolade
  • 80 gr. Butter
  • 120 gr. Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier (M)
  • 80 ml Natur-Joghurt 3,5%
  • 80 ml Milch
  • 130 gr. Mehl
  • 15 gr. Kakao-Pulver
  • 2 TL Backpulver
  • 1/3 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 50 gr. weiße gehackte Schokolade
  • 50 gr. gehackte Vollmilchschokolade
  • Muffinförmchen
  • Eventuell Kuvertüre und bunte Streusel zum Dekorieren

Zubereitung:

  1. Die Zartbitterschokolade zusammen mit der Butter im Wasserbad schmelzen und beiseite stellen.
  2. Die Eier mit Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz sehr schaumig schlagen. Dann den Joghurt und die Milch einrühren.
  3. Die flüssige Schokoladen-Butter einrühren.
  4. Das Mehl mit dem Kakao-Pulver, dem Backpulver und dem Natron vermischen und nach und nach in den Teig einrühren.
  5. Zum Schluss noch die gehackte weiße und Vollmilchschokolade unter den Teig heben.
  6. Den Backofen auf 190° O/U-Hitze vorheizen. Die Muffinförmchen zu 3/4 mit dem Schokoladenteig befüllen und die Muffins für 20-25 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Am besten mit der Stäbchenprobe überprüfen, ob sie durch gebacken sind.
  7. Nach Lust und Laune noch dekorieren.

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Liebst, Pearodie.

Apfelrosen

Hallo ihr lieben!

Ich bin in letzter Zeit schon mehrmals bei Pinterest und auch bei Youtube über diese wunderschöne Idee gestolpert und jetzt habe ich sie endlich ausprobiert: Apfel-Rosen! Sieht zwar kompliziert aus, ist aber im Grunde wirklich nicht schwer. Also Zutaten besorgen und einfach ausprobieren, die kleinen Blütenzwerge schmecken nämlich nicht nur mega, sondern sind auch ein echter Hingucker wie ich finde!

Apfelrosen

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Zutaten:

  • 2-3 sehr rote Äpfel
  • den Saft einer halben Zitrone
  • circa 1 l Wasser
  • 1 Packung Tiefkühlblätterteig (circa 400 gr.)
  • 4-5 EL Aprikosenmarmelade
  • 4 EL braunen Zucker
  • 1 EL Zimt
  • 1 Hand voll gehackte Haselnüsse
  • 12 Papier-Muffinförmchen

So wird gezaubert:

  1. Den Blätterteig aus dem Tiefkühlfach nehmen und zum Auftauen z.B. auf Backpapier auslegen.
  2. Die Äpfel waschen, halbieren und vom Kerngehäuse befreien. Anschließend in sehr dünne Scheiben schneiden. Wirklich dünn.
  3. Das Wasser mit dem Zitronensaft in eine Mikrowellen-geeignete Schüssel geben und die Apfelscheiben hinein geben.
  4. Die Schüssel circa 10 Minuten in der Mikrowelle geben, die Apfelscheiben müssen danach richtig schön biegsam sein und sollten nicht brechen. (Wer keine Mikrowelle zur Hand hat, kann das ganze auch in einem Topf köcheln). Anschließend die Apfelscheiben durch ein Sieb abtropfen lassen.
  5. Während die Apfelscheiben in der Mikrowelle sind die Aprikosenmarmelade mit 2 EL Wasser, dem Zimt und dem braunen Zucker verrühren. Anschließend auch für 1 Minute in die Mikrowelle geben und danach nochmals umrühren.
  6. Den Blätterteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte mit dem Nudelholz nochmal ausrollen. Mit der Marmeladen-Mischung bestreichen und  einmal längs halbieren, sodass zwei lange Streifen entstehen. Mit Apfelscheiben wie auf dem Bild zu sehen belegen. Haselnüsse darüberstreuen und die untere Teighälfte hochklappen, sodass die Apfelscheiben oben noch hervor schauen. Das Ganze aufrollen und in ein Papierförmchen/Muffinform setzen. Und so immer weiter machen. Meine Blätterteig-Packung hatte 6 Platten, aus der ich jeweils 2 Apfel-Rosen gemacht habe, also insgesamt 12 Stück.

  7. Im Vorgeheizten Backofen bei 200°C circa 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Dann mit Alufolie abdecken, da die Apfelschale sonst verbrennt und nochmal 15 Minuten backen. Am Schluss die Alufolie wieder runternehmen und nochmal für circa 5 Minuten fertig backen. Am Besten aber immer mal schauen, mein Ofen verhält sich ja vielleicht anders als eurer.
  8. Auskühlen lassen und mit Puderzucker dekorieren.

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Liebst, Pearodie.

 

Bazinga! Its Burger-Time!

Hey ihr Lieben!

Heute gibt es ein Lieblingsrezept für Hamburgerbrötchen. Und das Ganze hat auch einen Anlass! Freunde von mir haben heute ihr schriftliches Physikum (das ist das 1.Staatsexamen für Mediziner…ich habe meins zum Glück schon seit 2 Jahren, aber das zweite ist schon nächstes Jahr o.O) und nach vielen Tagen der Lernerei ist jetzt zumindest schonmal der erste Teil absolviert. Das mündliche Physikum folgt in den nächsten Wochen, aber diese erste Hürde sollte auf alle Fälle gebührend gefeiert werden. Und zwar mit Burgern! Ich bin nur leider echt kein Fan von den Hamburgerbrötchen die es im Supermarkt zu kaufen gibt. Die Zerfallen beim Essen irgendwie immer so schnell und daher habe ich mich nach einem Rezept für selbstgemachte Hamburger-Buns umgesehen. Und gefunden habe ich es auch, ein bisschen umgeändert und jetzt gibt es das Ganze hier für euch. Klar ist es etwas aufwändiger als welche zu kaufen, aber die Arbeit lohnt sich! Es schmeckt so viel besser und sieht auch schöner aus… das Auge isst ja bekanntlich mit 🙂

Burger-Buns

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Zutaten für 7-8 BUns (circa 10 cm Durchmesser)

  • 150 ml warmes Wasser
  • 3 EL Milch
  • 3/4 Würfel frische Hefe (gibts im Kühlregal für wenige Cent)
  • 20 gr. Zucker
  • 60 gr. flüssige Butter
  • 1 TL Salz
  • 1 Ei
  • 400 gr. + etwas Mehl (Typ 550, habe es bei Edeka gefunden, wenn ihr aber keines findet ist auch das ganz normale Mehl in Ordnung)
  • 3 EL Sesam
  • 1 Ei und 2 EL Milch und 2 EL Wasser zum Bestreichen der Brötchen

Zubereitung

  1. Vermischt in einer großen Schüssel das warme Wasser, Milch, Zucker und klein gebröckelte Hefe mit einem Schneebesen. Die Hefe soll richtig aufgelöst sein.
  2. Das Mehl mit dem Salz vermischen und die Hälfte davon in die Schüssel geben. Mit den Knethacken einrühren. Jetzt gebt ihr das Ei und die flüssige Butter hinzu und rührt sie auch ein. Am Schluss noch das restliche Mehl einkneten bis ein schöner glatter Teig entsteht. Ist er zu klebrig gebt einfach noch ein bisschen Mehl hinzu.
  3. Den Teig zu einer runden Kugel formen und in der Schüssel mit einem Geschirrtuch zugedeckt circa 1 Stunde gehen lassen (am besten an einem warmen Ort). Nach der Stunde sollte sich dasTeigvolumen mindestens verdoppelt haben (wenn nicht gebt ihm einfach noch etwas Zeit). Nicht wundern, ich habe die doppelte Menge gemacht, deshalb sieht es auf den Fotos nach so viel aus 🙂
  4. Den Teig nochmals kurz durchkneten und aus der Schüssel nehmen. Mit einem Messer circa 100 gr große Portionen abschneiden (am einfachsten ihr messt mit der Küchenwaage nach, ist aber nur ein ungefährere Richtwert, damit die Buns ungefähr gleich groß werden). Mit den Händen die Teiglinge rund formen und mit Abstand auf ein Backblech (mit Backpapier ausgelegt) setzen.
  5. Wenn alle Teigling fertig auf dem Blech liegen, nochmal mit einem Geschirrtuch abdecken und weitere 45 Minuten gehen lassen.
  6. Das zweite Ei zusammen mit 2 EL Wasser und 2 EL Milch verquirlen.
  7. Die Buns nach der Gehzeit mit der Hand etwas platt drücken. Mit dem verquirlten Ei bestreichen und am Schluss noch Sesamkörner darüber streuen.
  8. Im vorgeheizten Backofe bei 200°C O/U-Hitze (180°C Umluft) für 20-25 Minuten backen bis sie goldbraun glänzend sind.
  9. Mit dem persönlichen Lieblingsbelag belegen und genießen. 🙂

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Liebst, Pearodie.

Avocado-Muffins/Kuchen mit Pistazie und Blaubeeren

Hallo aus dem Ferienland!

Erst mal möchte ich von einer kleinen Neuigkeit berichten, denn es gibt jetzt auch eine Facebook-Seite zu meinem Blog! 🙂 Ich hab schon länger rumüberlegt und es jetzt einfach gemacht. Falls ihr also vorbeischauen wollt oder einfach auf dem Laufenden bleiben wollt : einfach hier klicken.

Aber nun zum leckeren Teil! Inspiriert durch ein Rezept aus der aktuellen Ausgabe der Lecker Bakery und ein bisschen mit Blaubeeren gepimpt. Das Rezept ist entweder für eine kleine Springform oder für 12 Muffins. Ihr müsst dann nur die Backzeit anpassen.

Avocado-Muffins/Kuchen mit Pistazie und Blaubeeren wpid-img_20150810_144353.jpg

Zutaten

  • 2 reife Avocados
  • 1 Limette
  • 30 gr gemahlene (ungesalzene) Pistazien (feingehackt geht auch, wenn ihr keine Küchenmaschine zur Hand habt)
  • 100 gr. weiche Butter
  • 100 gr. Zucker
  • 3 kleiner Eier (M) oder 2 große Eier (L)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 180 gr. Mehl
  • 50 gr. Frischkäse Doppelrahmstufe
  • 50 gr. Puderzucker
  • eine Hand voll Blaubeeren
  • außerdem Papierförmchen oder Butter und Mehl für die Springform und einen Zahnstocher für die Stäbchenprobe

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  1. Die Avocados halbieren, den Stein entfernen und mit einem Löffel das Fruchtfleisch herauslösen. Hierzu den Saft der Limette geben und mit einem Pürierstab cremig mixen.
  2. Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz mit den Schneebesen schaumig schlagen. Eier einzeln unterrühren. Danach circa 3/4 der Avocadocreme und gemahlene/fein gehackte Pistazien hinzugeben und einrühren.
  3. Mehl mit Backpulver vermischen und zügig unter die Avocado-Butter-Zucker-Masse mischen.
  4. Teig gleichmäßig auf 12 Muffinförmchen verteilen oder in einer kleinen Springform (vorher mit Butter fetten und Mehl ausstäuben) glatt streichen.
  5. Blaubeeren waschen und auf dem Teig verteilen.wpid-img_20150810_144432.jpg
  6. Im Backofen bei 175°C O/U-Hitze oder 150°C Umluft backen. Die Muffins brauchen 15-20 Minuten, der kleine Kuchen etwa 45-50 Minuten. Am besten mit der Stäbchenprobe testen ob die kleinen Leckereien fertig sind. Sollte der Kuchen zu braun werden, mit Alufolie abdecken und weiterbacken.
  7. Für das Avocado-Frischkäse-Topping die restliche Avocado-Creme, Frischkäse und Puderzucker mit den Schneebesen schlagen und nach dem Abkühlen bzw. vor dem Servieren auf den Muffins oder dem Kuchen verteilen.

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IMG_20150810_144924wpid-img_20150810_144005.jpgLasst es euch schmecken! Die Muffins sind wirklich super fluffig und mit Avocado mal was Anderes. 🙂

Liebst, Pearodie.

Beerenparty – Marmelade

Hallo ihr Lieben!

Heute ganz schnell und nur kurz: Ein neues leckers Marmeladen-Rezept für Beerenparty auf dem Brötchen. 🙂

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Beerenparty-Marmelade

Zutaten:

  • 400 gr. Himbeeren
  • 125 gr. Blau- / Heidelbeeren
  • 475 gr. Erdbeeren
  • 500 gr. 2:1-Gelierzucker
  • 1 Päckchen Orangenzucker (geht aber auch ohne 🙂 )
  • heiß ausgespühlte Marmeladengläser

Zubereitung:

Früchte waschen und in einem großen Topf mit dem Zauberstab pürieren. Wenn ihr eure Marmelade etwas stückig mögt, könnt ihr 100 gr. Erdbeeren und 100 gr. der Himbeeren auch nicht mitpürieren und einfach klein schneiden und zu den pürierten Früchten geben. Mit dem Gelierzucker (und Orangenzucker) verrühren und nach der Gelierzucker-Packungsanleitung zubereiten.

Danach in die ausgespülten Gläster füllen, Deckel aufdrehen (vorsicht, heißt!) und die Gläser für 5 Minuten auf den Kopf stellen. Dann wieder umdrehen und auskühlen lassen. Jetzt könnt ihr die Marmeladengläser noch mit einem schönen Etikett verzieren.

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Das Rezept reicht für etwa 4-6 Marmeladengläser. (hängt von der Größe eurer Gläser ab 😉 )

Verschenken, zum Frühstück auftischen oder einfach pur vom Löffel schlecken 🙂

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Liebst, Pearodie!

Erdbeer-Rhabarber-Marmelade mit Cointreau

Hallo ihr Lieben!

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Erdbeerzeit heißt für mich immer Marmeladen-Zeit. Ich liebe es Marmelade zu kochen. Wahrscheinlich weil ich schon von klein auf meiner Mama (die ist meine persönliche Marmeladen-Königin!) dabei helfen dürfte. Und weil ich die ganze Zeit schon so heiß darauf bin konnte ich jetzt auch nicht länger warten, bis wir aufs Feld gehen können um selbst welche zu pflücken. Also ab in den Supermarkt, Erdbeeren, Rhabarber und Cointreau eingepackt und los gehts!

Erdbeer-Rhabarber-Marmelade imt Cointreau

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Ihr braucht:

  • 700 gr. Erdbeeren (geputzt)
  • 300 gr. Rhabarber (geputzt)
  • Eine Espressotasse voll Cointreau (circa 4-6cl)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Orangenabrieb
  • 500 gr. 2:1-Gelier-Zucker
  • 5 bis 6 leere Marmeladengläser (je nach Größe, ich sammel immer das Jahr über alle möglichen Gläsersorten an)

wpid-wp-1431783876954.jpegDer Rest ist eigentlich ganz einfach. Einfach das Obst putzen und 1 kg abwiegen.

wpid-wp-1431783881831.jpegMit dem Zauberstab alles klein pürieren, je nachdem wie stückig ihr es mögt. Jetzt den Gelierzucker, Orangenabrieb, Vanillezucker und Cointreau mit dem Schneebesen einrühren. Nach Packungsanweisung des Gelierzuckers die Marmelade kochen.

wpid-wp-1431783890358.jpegDann noch in die gewaschenen, sauberen Gläser abfüllen, Deckel drauf und nochmal für 10 Minuten umdrehen und abkühlen lassen. Vorsicht, die Marmelade und die Gläser werden wirklich sehr warm! (sorry für das Foto, das war gar nicht so einfach :D). Ich fülle meitsens auch noch eine kleine Schüssel ab, dann kann man gleich probieren!

wpid-wp-1431783894264.jpegwpid-wp-1431783905868.jpegNoch ein Etikett drauf und fertig.

wpid-wp-1431784038529.jpeg(Aufräumen der Fotomotive. Die härteste Arbeit überhaupt :D)

Habt ihr Lieblings-Marmeladen-Kombis?

Liebst, Pearodie.

P.S. für Tischgedeckaltrosa: Besorgst du Cranberry-Saft und Gin? ❤